Sonntag, 25. Juli 2010

Voll GEN hat FolGEN

Mehr und mehr große und kleine Molkereien haben erkannt, dass die Verbraucher keine gentechnisch veränderten Mittel in ihren Lebensmitteln haben wollen. Das gilt genauso für Gen-Futter das Milchkühen angeboten wird.

Die Molkerei Schwälbchen ist aber noch nicht überzeugt davon, obwohl sie mit ihren Werbeauftritten und Slogans »Natürlichkeit« und »Regionalität« kommuniziert, lässt sie zu, dass ihre Lieferanten aus Übersee importierte Gen-Pflanzen (Soja und Mais) füttern. Das passt einfach nicht zusammen.

So startete Greenpeace bereits im Mai eine Aufklärungskampagne. Am 8. Juli 2010 besuchte eine Gruppe Aktivisten die beiden Schwälbchenstandorte in Bad Schwalbach und Marburg, um die Mitarbeiter von Schwälbchen für das Thema zu sensibilisieren (Bericht im Blog). Viele Mitarbeiter hatten sich zu dem Thema noch keine Gedanken gemacht und waren offen für die Informationen und den Flyer (Download), den Greenpeace verteilte.







Obwohl der Leiter der Molkerei Schwälbchen in Bad Schwalbach zu einem Gespräch bereit war, konnte er noch nicht wirklich von der technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit überzeugt werden. Offenbar ist ihm der ausdrückliche Wunsch seiner Kunden nach wirklich natürlichen und regionalen Produkten noch nicht bewusst.

Sie, liebe Leserinnen und Leser, können ihm bei seiner Entscheidungsfindung unterstützen. Sagen Sie Herrn Jakob Berz ganz deutlich, dass Sie ihn beim Wort nehmen und die von ihm versprochene Natürlichkeit und Regionalität einfordern. Dass Sie Gen-Futter generell ablehnen und nicht dazu bereit sind, sich und Ihre Kinder einem weltweiten Gen-Experiment mit unbekanntem Ausgang zur Verfügung zu stellen.

Schicken Sie Briefe, Postkarten oder E-Mails. Die Kontaktdaten finden Sie hier bei Greenpeace.

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