Samstag, 8. Mai 2010

Öl ins Feuer – Black Pest



Am 20. April ist im Golf von Mexiko die BP-Ölplattform Deepwater Horizon explodiert und gesunken.

Seitdem strömt Öl unkontrolliert ins Meer:
jeden Tag 800 Tonnen Öl.

Man muss davon ausgehen, dass rund 10.000 Tonnen Öl bislang ausgetreten sind!
»(Es) strömen weiterhin rund 5000 Barrel Öl pro Tag ins Meer.« (Artikel Focus)

»„Möglichst schnell handeln“ – „Mir wurde geantwortet, dass die Menge des ausströmenden Öls von 5000 Barrel am Tag auf 60 000 Barrel steigen könnte – im ungünstigsten Szenario“, erklärte Markey laut CNN. „Die wahrscheinlichste Größenordnung liege bei 40 000 Barrel. Dies verdeutlicht nur erneut, wie notwendig es für BP und alle Verantwortlichen ist, so schnell wie möglich zu handeln, um dieses katastrophale Ölleck zu schließen.“ 60 000 Barrel entsprechen mehr als 8000 Tonnen.«

Heißt: Es ist EILIG, dass etwas passiert …









Da fragt sich der geneigte Betrachter, warum die sich noch Zeit dazu lassen, diese wunderbare, nicht passende Glocken-Teil (angekommen am 05.05.2010) auch noch corporategerecht zu lackieren, um es dann erst am 07.05.2010 medientauglich in die Tiefe zu lassen, obwohl von vornherein klar war, dass das nicht funktionieren kann! »Bisher hatte BP eine solche Operation noch nie in einer Tiefe von 1500 Metern durchgeführt.« Hauptsache da unten sehen die sterbenden Fische, wem sie die Pest zu verdenken haben …

Solange Öl und Gas im Meer gefördert werden, sind auch Unfälle nicht auszuschließen.

Wir haben allein in der Nordsee – also in dem Meer vor unserer Haustür – 400 Öl- und Gasplattformen stehen und da passieren mehrere Hundert Unfälle jedes Jahr.


Und im Designtagebucht ruft Greenpeace zum Rebranding auf … Greenpeace international …

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