Sonntag, 16. Mai 2010

Wasser marsch!



Ein sehr spannender Film über den Unsinn von Wasser in Flaschen in westlichen Ländern.
Es geht um Profitgier von Leuten, die »Allgemeingut« als »Ware« vermarkten, die Lüge von »globalem« Recycling und die Verschwendung von Resscourcen (Öl > bei der Plastikflaschenherstellung).

Mittwoch, 12. Mai 2010

Wassermannzeitalter



Ist das nicht klasse?

Dienstag, 11. Mai 2010

Aufruf an Barack Obama:
Stoppen Sie den Walfang

Heute bekam ich eine Mail vom Earth Day Network, die zusammen mit Greenpeace USA eine Mailing-Aktion gestartet hat, um Barack Obama »wieder auf Kurs« zu bringen.

So wie es aussieht hat man sich im Weißen Haus hinter verschlossenen Türen getroffen, um über eine Abschaffung des Walfangverbotes zu verhandeln. In 2008 hatte Barack Obama versprochen, sich für den Schutz der Wale zu engagieren. Vielleicht hat er das in diesen Gesprächen getan. Falls nicht, sollten ihn unsere Mails daran erinnern, das Richtige zu tun, nämlich auf diesen Unfug zu verzichten. Niemand auf der Welt braucht heutzutage Walfleisch. Und für »Forschung« muss auch kein lebendiges Wesen getötet werden.

Unterstützt die Kampagne, so wie ich es getan habe.
Schreibt Barack Obama eine Mail und sagt ihm Eure Meinung.

Meine könnt Ihr hier lesen:
»Dear President Obama,
As You said »Yes, we can!« I belived in you and again in myself. Therefore I have to thank you, but I am outraged that your Administration is championing a deal with the International Whaling Commission that would re-open commercial whaling for the first time in over two decades.

I'm ashamed that you are supporting such a cruel and unacceptable pro-whaling position when millions of people all around the world are deeply against it.

Don‘t you notice that times are changing a lot? We may not »use« everything around us without giving anything back!

You have got the influence to stop cruelty. There you should say »Yes we can!«. Yes, we can exist without eating animals, without utilising all resources on this beautiful planet, without slave-driving people all around the world just to push up some greedy guys who don‘t care about anything but themselves (by the way, they don‘t care for themselves either – if they would do so, they would have to see, that they do wrong and immediately stop it).

Be the leader that you promised to be by ensuring that the US opposes any deal that would legitimize commercial whaling by granting quotas to Japan and its whaling allies. Instead, I urge you to support Australia's proposal, which would end whaling in the Southern Ocean once and for all. There is very widespread and bi-partisan US support for whale conservation.

Millions of Americans and people from other countries are counting on you and we'll be waiting for a reply.

We are all in the same boat (planet earth), Mr Obama. You have to stop those people who are killing parts of the crew just to raise some bucks! There are other target values that we should reach for. And you know them quite well.

Sincerely yours Katja Kraemer«


Save the Whales! „ø¤º°¨°º¤ø¸„ø¤º°¨°º¤ Join the Wave for Whales at http://ht.ly/1El4x ¸„ø¤º°¨°º¤ Copy and repost this message to keep the wave going!

Samstag, 8. Mai 2010

Öl ins Feuer – Black Pest



Am 20. April ist im Golf von Mexiko die BP-Ölplattform Deepwater Horizon explodiert und gesunken.

Seitdem strömt Öl unkontrolliert ins Meer:
jeden Tag 800 Tonnen Öl.

Man muss davon ausgehen, dass rund 10.000 Tonnen Öl bislang ausgetreten sind!
»(Es) strömen weiterhin rund 5000 Barrel Öl pro Tag ins Meer.« (Artikel Focus)

»„Möglichst schnell handeln“ – „Mir wurde geantwortet, dass die Menge des ausströmenden Öls von 5000 Barrel am Tag auf 60 000 Barrel steigen könnte – im ungünstigsten Szenario“, erklärte Markey laut CNN. „Die wahrscheinlichste Größenordnung liege bei 40 000 Barrel. Dies verdeutlicht nur erneut, wie notwendig es für BP und alle Verantwortlichen ist, so schnell wie möglich zu handeln, um dieses katastrophale Ölleck zu schließen.“ 60 000 Barrel entsprechen mehr als 8000 Tonnen.«

Heißt: Es ist EILIG, dass etwas passiert …









Da fragt sich der geneigte Betrachter, warum die sich noch Zeit dazu lassen, diese wunderbare, nicht passende Glocken-Teil (angekommen am 05.05.2010) auch noch corporategerecht zu lackieren, um es dann erst am 07.05.2010 medientauglich in die Tiefe zu lassen, obwohl von vornherein klar war, dass das nicht funktionieren kann! »Bisher hatte BP eine solche Operation noch nie in einer Tiefe von 1500 Metern durchgeführt.« Hauptsache da unten sehen die sterbenden Fische, wem sie die Pest zu verdenken haben …

Solange Öl und Gas im Meer gefördert werden, sind auch Unfälle nicht auszuschließen.

Wir haben allein in der Nordsee – also in dem Meer vor unserer Haustür – 400 Öl- und Gasplattformen stehen und da passieren mehrere Hundert Unfälle jedes Jahr.


Und im Designtagebucht ruft Greenpeace zum Rebranding auf … Greenpeace international …

Sonntag, 2. Mai 2010

Das Wesen des Biokäufers

Über die Xing-Gruppe Nachhaltige Werbung bin ich auf einen Artikel der Süddeutschen Zeitung gestoßen, der über eine Studie der Universität Toronto berichtet, die sich mit dem Verhalten von »Biokäufern« beschäftigt (Artikel).

»Kernaussage der Studie ist, dass Probanden, die Bio-Produkte gekauft haben, Mitmenschen anschließend schlechter behandeln, als Kunden konventioneller Lebensmittel. Gerade im Hinblick auf die Thematik der Macht des Verbauchers ein sicherlich nicht uninteressantes Ergebnis.« (Info von Michael Herrmann, der den Artikel dort im Forum eingestellt hat.)

Mein Beitrag dazu (direkt im Thread) und hier, für Nicht-Xinger:
Es gibt ja verschiedenste »Arten« von Bio-Käufern, sicher auch solche, die sich ähnlich wie in der Studie verhalten.

Was ich mich frage ist, was machten wir jetzt mit der Beobachtung aus der Studie?

Der Artikel scheint mir so geschrieben zu sein, dass man die »Bio-Gutmenschen« kritisch ins Auge fassen soll und ihnen gegenüber misstrauisch sein muss. Ist das so?

Was ist mit denen die »ganzheitlich« dabei sind, also nicht nur als Alibi Bio kaufen? Die müssen sich doch von sowas pauschalverurteilt fühlen, oder? (So ähnlich wie Hartz 4 Empfänger, die wegen weniger schwarzer Schafe als »arbeitsunwillige Schmarotzer« abgestempelt werden.) Wie reagieren die?

Und was ist mit denen, die es gerne täten (Bio kaufen), aber dazu nicht die Mittel haben? Werden diese Menschen durch solche »Studien«/Artikel nicht von ihrem Wunschweg (»irgendwann mal Bio kaufen zu können«) weggeführt, weil sie dann auch zu den Alibi-Leuten gerechnet werden könnten? Sie werden in ihrem Bestreben, sich und der Umwelt etwas Gutes tun zu wollen, nicht ernst genommen. Ihnen werden sogar »niedere Beweggründe« untergeschoben. Sagt man sich da nicht vielleicht, nee, dann lasse ich das lieber?

Wer hat denn die Studie in Auftrag gegeben?

Mit welcher Haltung wurde sie erstellt?

Was sollte mit der Studie »bewiesen« werden?

Hier gibts die Studie übrigens als PDF http://tinyurl.com/24qtayo
Darin steht unter anderem dieser Satz »green products do not necessarily make us better people.«.
Wer hat denn festgelegt, dass alle Bio-Käufer »bessere« Menschen sind? Was heißt denn »besser« überhaupt? Wer urteilt da? Wie verhält der Urteilende sich selbst?

Sind 59 Studenten (27 m | 32 w) in Experiment* (!) 1 von der Universität Toronto »repräsentative Bio-Einkäufer«?
Sind 156 Studenten (61 m | 95 w) in Experiment* (!) 2 von der Universität Toronto »repräsentative Bio-Einkäufer«?
Sind 90 »undergraduated« Studenten (34 m | 56 w) in Experiment* (!) 3 von der Universität Toronto »repräsentative Bio-Einkäufer«?

Mal abgesehen, dass Studenten sich meistens keine Bio-Produkte leisten können, Toronto ist nicht die Welt, die Verhältnismäßigkeiten zwischen den Geschlechtern in den drei Experimenten sind nicht gleich … was haben die da getrieben? – Ich bin kein Wissenschaftler, aber sowas kann ich in keinem Fall ernst nehmen. Es zeigt wieder: »Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.«

Ich finde es gut und erstrebenswert, dass »Bio« und »Nachhaltigkeit« zu einem Boom und zu »neuen Werten« geworden sind – wobei die Werte eher »alt« sind (siehe Naturvölker, die im Einklang mit ihrer Umwelt leben, so lange sich kein »zivilisierter« Mensch einmischt).

Ich finde schlecht, dass das jetzt wieder finanziell »ausgeschlachtet« wird, man den sog. »LOHAS« viel Geld aus den Taschen zieht und denen, die es sich nicht leisten können, diesen »Mangel« unter die Nase reibt. Klar kann man so »Begehrlichkeiten« wecken und Gefühle wie »Neid« erzeugen.
Aber wozu? Das bringt uns doch alles nicht weiter.

In einem sehr spannenden Gespräch bei »Sternstunde Philosophie« mit Quantenphysiker* Hans-Peter Dürr wird ein »neues« (eigentlich auch »altes«) Menschenbild gemalt, hier der Link zu meinem Post dazu http://tinyurl.com/2uyhr9a


*Der Beobachter eines Experiments verändert dessen Ablauf (s. dazu eine einfache Video-Erklärung des in der Quantenphysik bekannten Doppelspalt-Experiments http://tinyurl.com/35nhjk9)