Dienstag, 16. März 2010

Foodwatch braucht Unterstützung für die Ampel

Aus dem Artikel von Foodwatch:
»In Großbritannien gibt es sie schon: die kundenfreundliche Nährwertkennzeichnung mit den Ampelfarben. Die Farben Rot (hoch), Gelb (mittel) und Grün (gering) ermöglichen beim Einkauf einen schnellen Vergleich der Gehalte an Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz. Die Industrie will jedoch europaweit die von ihr entwickelte GDA-Kennzeichnung durchsetzen – verwirrende Zahlenangaben ohne Vergleichsmöglichkeiten.
Mitmachen: Fordern Sie Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner, die Europäische Kommission und das Europäische Parlament auf, die Ampelkennzeichnung europaweit verbindlich einzuführen. Denn im Gegensatz zu einer Kennzeichnung mit Zahlen ist die Ampel auf einen Blick verständlich.«
Infos zur Ampelkennzeichnung bei Foodwatch, gibt es hier.
Mein Kommentar zu der Mail an die Entscheider:
»Als "Werber" verschenke ich nicht gern "Gestaltungsraum", aber als verantwortungsbewusster Mensch, denke ich dass die Ampel-Lösung zwar vereinfacht, aber dennoch gut darstellt, was in der Packung zu finden ist. Wir müssen aufhören uns (und anderen) etwas vor zu machen: Es kann nicht sein, dass Erdbeerjoghurt zu mehr Prozent aus Zucker als aus Erdbeeren besteht und man mit "frischen Früchten" auf dem Titel suggeriert, dass es sich um etwas "Natürliches" und Gesundes handelt. Nur im Kleingedruckten subtil (durch Reihenfolge) darauf hinzuweisen, dass Zucker an erster Stelle steht, ist nicht genug. Verhelfen Sie der "Menschheit" zu mehr Transparenz, Eigen- und Fremdverantwortung, wenn Sie der Ampel zustimmen.«

Bisher (17.03.2010; 07:52) haben 45464 Bürger bereits ihre Mail versendet (mit mir).
Wenn Ihr auch mitmachen wollt: Hier gehts zur Online-Mitmach-Aktion (bitte weitersagen)!

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