Donnerstag, 9. Juni 2011

Zeitzeichen: Der Entferner und die heilige Kuh

Ich bekam von einer Freundin eine Mail mit dem Link zu einem Video (auf euronews), wo ein junger Elefant auf eine an ein Parkschild gebundene Kuh in Indien losgeht und anschließend in der Stadt randaliert.

Da kommt man doch ein bisschen ins Grübeln, zu mal am 08.06.2011 ein Sonnensturm auf die Erde traf, der angeblich keinerlei Auswirkungen gehabt hat.

Aber zurück nach Indien

Da gibt es die Gottheit Ganesha, ein Wesen »dargestellt als roter, beleibter Mann oder als Kind mit einem Elefantenkopf,« …

Der Herr des Anfangs.
Der Gebieter der Scharen.
Der Entferner/Herr der Hindernisse.

Er steht für Weisheit und Intelligenz. Man betet ihn an, wenn man Glück bei einer Unternehmung benötigt. Seine Themen sind Musik, Tanz, Poesie, Wissenschaften aber auch das Kaufmannstum.

In Indien, so sagt man, sind Kühe eine heilige Kuh, also »unantastbar«. Bei Nomaden auf aller Welt ein Statussymbol, ein Zeichen für das Vermögen.

Die Kuh verkörpert in den Veden (= »Wissen«) die Erde, die »Mutter«, die den Menschen alles zum Leben gibt.

Warum dreht Jung-Ganesha hier offenbar durch und geht auf die »Mutter« los?

Das Mundan-Horoskop für den 08.06.2011 (mundus = für die Welt) warnte vor Extremhandlungen und übereiltem Handeln.

Ist dem »Göttlichen« das »geparkte Vermögen«, der zinsbringende Mammon ein Dorn im Auge?

Wird der »neue Anfang« die »Hindernisse des gefesselten Vermögens« befreien oder am Ende töten?
Man kann nicht so genau sehen, ob die Kuh wieder auf die Beine kommt …

Laufen die Menschen »dem Göttlichen« hinterher, um es zu verjagen oder ihm zu folgen?
Möchten sie die »Mutter« und das »Vermögen schützen?

Schauen wir mal, was die nächsten Zeichen der Zeit so bringen …


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Freitag, 15. Oktober 2010

Guerilla Gardening

Vor längerem hatte ich einen Bericht über Guerilla Gardening im TV gesehen und fand die Idee klasse. Etwas später sah ich einen Bericht über die Gruppe in FFM (bei Facebook) und wollte gleich was schreiben … ist leider dem Alltagsstress zum Opfer gefallen, aber JETZT hat mich Karma-Konsum wieder darauf aufmerksam gemacht (danke sehr!) und nun, will ich es Euch nicht länger vorenthalten:

Dienstag, 3. August 2010

26.07.2010 Anti-Atomdemo

Am 26.07.2010 hatte Campact zur Demo aufgerufen … es war eher ein lauter Spaziergang, aber immerhin 120 Menschen haben vor Hans-Joachim Otto, FDP, mit Trillerpfeifen, Tröten und Trommeln auf ihren Unmut aufmerksam gemacht. Mein Rücken konnte den Pressefotograf entzücken ;-)

RTL war dabei, hat aber »harmlos« berichtet, dabei war es wirklich SEHR laut.

Beweis, mein Filmchen:



Weitere Infos und online-Möglichkeiten zu protestieren bei Campact.

Donnerstag, 29. Juli 2010

Sonntag, 25. Juli 2010

Voll GEN hat FolGEN

Mehr und mehr große und kleine Molkereien haben erkannt, dass die Verbraucher keine gentechnisch veränderten Mittel in ihren Lebensmitteln haben wollen. Das gilt genauso für Gen-Futter das Milchkühen angeboten wird.

Die Molkerei Schwälbchen ist aber noch nicht überzeugt davon, obwohl sie mit ihren Werbeauftritten und Slogans »Natürlichkeit« und »Regionalität« kommuniziert, lässt sie zu, dass ihre Lieferanten aus Übersee importierte Gen-Pflanzen (Soja und Mais) füttern. Das passt einfach nicht zusammen.

So startete Greenpeace bereits im Mai eine Aufklärungskampagne. Am 8. Juli 2010 besuchte eine Gruppe Aktivisten die beiden Schwälbchenstandorte in Bad Schwalbach und Marburg, um die Mitarbeiter von Schwälbchen für das Thema zu sensibilisieren (Bericht im Blog). Viele Mitarbeiter hatten sich zu dem Thema noch keine Gedanken gemacht und waren offen für die Informationen und den Flyer (Download), den Greenpeace verteilte.







Obwohl der Leiter der Molkerei Schwälbchen in Bad Schwalbach zu einem Gespräch bereit war, konnte er noch nicht wirklich von der technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit überzeugt werden. Offenbar ist ihm der ausdrückliche Wunsch seiner Kunden nach wirklich natürlichen und regionalen Produkten noch nicht bewusst.

Sie, liebe Leserinnen und Leser, können ihm bei seiner Entscheidungsfindung unterstützen. Sagen Sie Herrn Jakob Berz ganz deutlich, dass Sie ihn beim Wort nehmen und die von ihm versprochene Natürlichkeit und Regionalität einfordern. Dass Sie Gen-Futter generell ablehnen und nicht dazu bereit sind, sich und Ihre Kinder einem weltweiten Gen-Experiment mit unbekanntem Ausgang zur Verfügung zu stellen.

Schicken Sie Briefe, Postkarten oder E-Mails. Die Kontaktdaten finden Sie hier bei Greenpeace.

Besuchen Sie den Greenpeace Terminkalender, um über aktuelle Veranstaltungen informiert zu sein und an ihnen teilnehmen zu können. Oder folgen Sie Greenpeace bei Twitter oder Facebook.

Sonntag, 16. Mai 2010

Wasser marsch!



Ein sehr spannender Film über den Unsinn von Wasser in Flaschen in westlichen Ländern.
Es geht um Profitgier von Leuten, die »Allgemeingut« als »Ware« vermarkten, die Lüge von »globalem« Recycling und die Verschwendung von Resscourcen (Öl > bei der Plastikflaschenherstellung).

Mittwoch, 12. Mai 2010

Wassermannzeitalter



Ist das nicht klasse?